Situation:



Durch die Umgestaltung des Horwer Dorfkerns zur Begegnungszone hat sich für den Durchgangsverkehr sehr viel verschlechtert. Es fehlen sichtbare Abgrenzungen, die Fahrbahn und Fussgängerzone klar voneinander trennen oder mindestens sichtbar machen (Markierungen). Die Fahrtrichtungen sind durch Parkfelder in der Mitte der Fahrbahn getrennt. Diese Parkfelder müssen, da diagonal angeordnet, von den Benützern wieder rückwärts verlassen werden, was für die betroffenen Lenker, denen oft die Sicht verwehrt ist, ein schwieriges Unterfangen ist. Auch für andere Verkehrsteilnehmer birgt dies Risiken in sich. Ein Buschauffeur kann schwer erkennen, wenn ein Auto den Parkplatz verlassen will. Er kann sich aber nicht nur auf die linke Seite konzentrieren, sondern muss von rechts immer mit springenden Kindern oder Fussgängern rechnen, welche unachtsam aus den Geschäften kommen. Bei diesen Platzverhältnissen ist das Stresspotenzial für den Fahrdienstmitarbeiter zusätzlich sehr hoch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ist unter diesen Bedingungen eindeutig zu hoch.


Vorschlag:

Fussgänger und Verkehrsteilnehmer mit Fahrzeugen besser informieren. Eine Aufklärungskampagne wäre wünschenswert. Die Begegnungszone verlangt Rücksicht von allen Benutzern. Vielleicht könnten blinkende LED-Signale auf einen Bus aufmerksam machen. Die Steuerung der Signale würde durch den Bus erfolgen.

Stellungnahme Gemeinde Horw 2009:

  • Aus der Bevölkerung existiert ein Begehren für die Einrichtung einer 20er Begegnungszone. Dieses Jahr gibt es noch eine Nachkontrolle für die bestehende 30er Zone. Mit einem Bericht zuhanden des Gemeinde- und Einwohnerrates Horw. Anschliessend wird das weitere Vorgehen besprochen.

 

Legende zum Barometer
Durch politischen Entscheid definitiv abgelehnt
Aus Behördensicht momentan nicht umsetzbar
Realisierung wird geprüft
In Umsetzung
Umgesetzt / Ausgeführt