Situation:
Hauptproblem ist hier das Abbiegen von der Obergrundstrasse in die Horwerstrasse. Der Bus wird durch den Gegenverkehr gezwungen, stehen zu bleiben. Dadurch können die folgenden Personenwagen, bedingt durch die Breite des Busses, nicht ungehindert weiterfahren. Es kommt immer wieder zu gewagten Manövern, welche die ganze Situation auf dieser Kreuzung zusätzlich zum Risiko machen. Bei geschlossener Bahnschranke in der Horwerstrasse wird ein Abbiegen, speziell zu Stosszeiten, zeitweise verunmöglicht.
Vorschlag:
Die Abbiegespur unbedingt der Breite und der Länge von Nutzfahrzeugen, im Besonderen von Gelenkautobussen anpassen. Die Möglichkeit einer Beeinflussung der betroffenen Lichtsignalanlage der Kreuzung Eichhof, die bei der Wegfahrt des Busses beim Paulusplatz aktiviert wird. Mit der Tieflegung der Zentralbahn würden die Bahnübergänge aufgehoben.
Vorteile:
Durch die Beeinflussung der Lichtsignalanlage Eichhof würde ein rasches Abbiegen ermöglicht. Die folgenden Fahrzeuge könnten gefahrlos vorbeiziehen. Keine Rückstaugefahr. Die wartenden Fahrzeuge (vor Barriere) behinderten den anderen Verkehr in Richtung Autobahn und Kriens nicht mehr. Auch könnte ein Linksabbiegeverbot bei der Einmündung Horwerstrasse in die Obergrundstrasse die Situation verbessern.
Nachteil:
Der abbiegende Bus nimmt durch die Beeinflussung der Lichtsignalanlage der Linie 1 die Vorfahrt.
Stellungnahme Tiefbauamt Luzern 2009:
- Im Rahmen der Sanierung des Knotens Eichhof wurde die Abbiegspur realisiert. Eine Beeinflussung der Lichtsignalanlage zugunsten der Linie 20 ist aber nicht möglich. Dies würde den Verkehrsfluss des ganzen Knotens und die Busse der Linie 1 negativ beeinflussen.