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Ein vbl-Mitglied mit Liebe zur Gastronomie

Wenn vbl-Mitarbeiter Daniele Di Secli nach seinen Lieblingsfarben gefragt wird, kommt die Antwort «blau-weiss» wohl erst an zweiter Stelle. Das Herz des 49-Jährigen schlägt für die italienischen Tricolore. Als ehemaliger Pizzeria-Besitzer liebt er die italienische Küche und hat als leidenschaftlicher Koch gleich eine doppelte Verbindung zum Thema «Partner in der Wirtschaft».

Daniele Di Secli, wie wurden Sie Pizzeria-Besitzer?

Angefangen hat alles im Jahr 1984. Damals wohnte ich noch im Kanton Aargau und habe bei einem Besuch in Luzern meine jetzige Frau Lorena kennen und lieben gelernt. Sie arbeitete in der Pizzeria ihrer Eltern. So kam es, dass ich immer öfter in der Pizzeria anzutreffen war, mich für Gastronomie zu interessieren anfing und schliesslich auch gelernt habe, zu kochen. 1996 übernahmen wir dann unser gemeinsames Restaurant, das «Salvatore» in Reussbühl, eine der ersten Pizzerien in der Zentralschweiz. Eine unglaublich tolle Zeit, die 2005 v. a. auf Wunsch meiner Frau zu Ende ging. Die eigene Gaststätte zu führen und jeden Tag zu kochen beanspruchte viel Zeit und ging manchmal an die Substanz. Dann noch drei Kinder unter einen Hut zu bringen, war nicht einfach.

Sie haben sich 2005 deshalb entschlossen, vbl-Chauffeur zu werden. Weshalb?

Für mich war klar, dass ich weiterhin einen regen Kundenkontakt haben möchte. In unserer Pizzeria haben wir in all den Jahren unzählige Gäste bewirtet und spannende Gespräche geführt. Der Kontakt mit Menschen ist ganz zentral für mich. Zudem faszinieren mich grosse Fahrzeuge. Die Kombination habe ich nun bei vbl. Was mich besonders freut: Noch heute grüssen mich ehemalige Stammgäste und winken mir zu, wenn sie mich hinter dem Steuer oder bei einem anderen vbl-Einsatz sehen. Seit geraumer Zeit bin ich nämlich ein sogenannter polyvalenter vbl-Mitarbeiter. D.h. ich werde für verschiedenste Tätigkeiten eingesetzt, z. B. für Extra- und Bahnersatzfahrten, den Kontrolldienst oder Platzdienste.

So ganz haben Sie das Kochen aber nicht aufgegeben. Bei welchen Gelegenheiten stehen Sie heute hinter den Herdplatten?

In der Regel koche ich ein bis zwei Mal in der Woche zu Hause. Dann aber mit allem Drum und Dran. Kochen ist etwas Kreatives und Entspannendes für mich. Ich liebe die italienische Küche und serviere deshalb oft feine Spezialitäten aus Italien. Einmal jährlich findet zudem ein Gruppenessen mit vbl-Kolleginnen und -Kollegen statt, bei denen ich jeweils gerne mitwirke. Im vergangenen Jahr war es ein «Pizzaplausch» mit Pizza aus dem Holzofen, für die ich gesorgt habe.

Gibt es ein Lieblingsrezept, das besonders mundet?

Oh ja. Zumindest meine Familie und Freunde schwärmen immer, wenn ich meine «Piccata Milanese» mache. Natürlich schmecken meinen Gästen auch Spaghetti oder Pizza. Wenn es um den Showeffekt geht, liebe ich das Pizzamachen. Viele staunen nämlich, wenn ich den Pizzateig in die Luft werfe und herumwirble. Ich gebe gerne auch Tipps und Tricks für ein gutes Gelingen der Gerichte weiter. Ein paar Geheimnisse behalte ich dann aber doch für mich. Etwas Geheimniskrämerei gehört nämlich zu jedem guten Koch (lacht).

Haben Sie denn Ihre Liebe zur italienischen Küche weitergegeben?

Ja, tatsächlich kochen auch unsere drei mittlerweile erwachsenen Kinder sehr gerne. Einer meiner Söhne möchte sogar vielleicht selber in die Gastronomie einsteigen und ein eigenes Restaurant eröffnen. Ganz entschieden ist aber noch nichts. Verübeln kann ich ihm diesen Traum jedenfalls nicht. Denn wie heisst es so schön: «Essen und Trinken sind die zwei schönsten Dinge des Lebens». (lacht)

 

Luzern, April 2013