2025 war für die VBL AG im Betrieb ein Jahr weiter steigender Anforderungen. Die Verkehrssituation in Stadt und Agglomeration bleibt eine grosse Herausforderung: Ein hoch dynamischer Baustellenbetrieb und damit verbundene Umleitungen, vor allem aber auch regelmässige Überlastungen und Staus belasten die Zuverlässigkeit. Die Konsequenzen sind konkret: Anschlussbrüche, Verspätungen sowie zusätzlicher Dispositions- und Kommunikationsaufwand.
Das spüren die Kundinnen und Kunden: Während sie in der 2025 durchgeführten Kundenzufriedenheitsumfrage den Mitarbeitenden sehr gute Noten erteilten, kritisieren sie die fehlende Pünktlichkeit. “Wir brauchen an den entscheidenden Hotspots im Stadtraum Luzern konkrete, pragmatische und zeitnahe Massnahmen, damit der öV seine Stärke ausspielen kann: Eine flächeneffiziente, zuverlässige und damit auch entlastende Mobilität”, sagen auch deswegen vbl-CEO Laurent Roux und Verwaltungsratspräsident Renzo Simoni im Editorial des Geschäftsberichts 2025.
Ein weiterer Erfolgsfaktor im Betrieb eines zukunftsfähigen Luzerner Busnetzes sind zentrumsnahe Depotflächen – gerade angesichts einer herausfordernden Verkehrssituation und dem weiteren Angebotsausbau. 2025 wurden deswegen zentrale Weichen gestellt, um den vbl-Standort am Weinbergli langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Laufende städtebauliche und technische Studien in Abstimmung mit Stadt Luzern und Kanton Luzern werden 2026 die Grundlage für weitere Entscheide zur Entwicklung des Standorts liefern.
